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Stana Katic: Das denkt der „Castle“-Star über „Absentia“

Acht Staffeln und insgesamt 173 Episoden: So lange lief das Engagement der in Kanada als Tochter kroatischer Immigranten geborenen Stana Katic, die an der Seite von Nathan Fillion in „Castle“ Kultstatus erlangen durfte. Bereits zuvor war sie in zahlreichen Serien (u. a. „E.R.“, „24“, „Heroes“, „CSI: Miami“) zu Gast, sogar eine kleine Rolle in „James Bond: Ein Quantum Trost“ hatte sie ergattern können. Das Tor zur Hollywood-Kariere aufgestoßen hat aber mit Sicherheit „Castle“, dessen abruptes Ende ebenso Inhalt eines kürzlich mit Entertainment Weekly geführten Interviews war, wie ihr neue Erfolgsserie „Absentia“, die ab dem 4. April bei 13th Street Premiere feiert.

Als vermeintlich vor sechs Jahren ums Leben gekommene FBI-Agentin Emily Byrne  taucht sie hier unvermittelt wieder auf und findet sich nicht nur im Zentrum von Mordermittlungen wieder, sondern auch vor völlig veränderte Lebensumstände gestellt.

„Kate (Beckett) war wunderbar. Ich habe es geliebt, sie zu spielen! Aber mit meiner neuen Figur hat sie nicht wirklich viele Parallelen. Außer, dass sie einander natürlich sehr ähnlich sehen (lacht). „Absentia“ ist ein psychologischer Thriller, während „Castle“ ein Procedural mit Romantic Comedy-Elementen war. Und obwohl auch Emily in der Vergangenheit FBI-Agentin war, ist das nicht wirklich ausschlaggebend für ihren Charakter.“

Der sieht sich zu Beginn der neuen Serie einer echten Ausnahmesituation ausgesetzt: Nach sechs Jahren in Gefangenschaft, während denen sie für tot erklärt wurde, kehrt sie zurück und muss feststellen, dass ihr Mann neu geheiratet hat, ihr Sohn eine andere als Mutter sieht und auch der Rest der Familie so manches Geheimnis hütet. Gleichzeitig wird sie für Morde verantwortlich gemacht, deren Aufklärung sie sich eigentlich verschrieben hatte. Zu allem Überfluss kann sich der Zuschauer nie sicher sein, ob sie nicht doch tiefer in die Verschwörung involviert ist. Ein Umstand, den Katic besonders an ihrer Figur zu schätzen weiß:

„Das ist doch das Schöne an der neuen Serienwelt: Wir dürfen Anti-Heldinnen und -Helden erforschen und erleben, was das bedeutet. (...) Als Schauspieler ist es natürlich aufregend, solche Figuren auszuloten. Es ist aufregend, die menschliche Psychologie und Beziehungen zu erforschen – und das gibt für mich letztendlich auch den Ausschlag.“

Ihr abrupter Abschied von „Castle“ habe zwar geschmerzt, ihr aber auch neue Möglichkeiten wie eben „Absentia“ eröffnet, eine Serie, die gerade in Bezug auf starke Frauenrollen neue Maßstäbe setzt. Weshalb sie bezugnehmend auf ihren kleinen Bond-Auftritt und die Möglichkeit eines weiblichen Kult-Agenten auch feststellt:

„Oh Mann. Bond kann in so vielen unterschiedlichen Farben, Formen und Größen kommen, Ich würde Bond – oder ein kleines bisschen von ihm – gerne in jedem sehen.“

Vorerst aber bleibt uns Stana Katic als knallharte Protagonistin in „Absentia“ erhalten. Der Serienhit, der ab dem 4. April bei 13th Street seine Premiere feiert, ist bereits in die zweite Staffel verlängert worden.

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Quelle: Entertainment Weekly


Tags: Absentia  


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