"Der Besucher"

Die Story von "Der Besucher"

Sophia und Uriel machen Ferien am Meer. Um einfach nur für sich zu sein, haben sie sich ein eigenes Haus gemietet. Doch dann taucht Uriels bester Freund auf. Besuch, über den Sophia gar nicht glücklich ist...

Über Ulrike Kriener

Als die Frau zwischen Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht in der Beziehungskomödie „Männer“ wurde Ulrike Kriener Mitte der 80er auf einen Schlag bekannt. Die Wahlmünchnerin, die ursprünglich aus Bottrop stammt, gehört seitdem zu den herausragendsten und meistbeschäftigsten Charakter-Schauspielerinnen Deutschlands. Als gefragte Krimi-Darstellerin steht sie laufend für Serien wie „Der Alte" und „Der Fahnder", „Eurocops", „Ein Fall für Zwei“, „Polizeiruf 110“, „Wolffs Revier“ und diverse „Tatort"-Krimis vor der Kamera. Frauen mit Tiefgang sind auch im Serienbereich ihr Fach. So überzeugte Ulrike Kriener 1997 als Rechtsanwältin in „Lisa Falk – eine Frau für alle Fälle". Auf der Kinoleinwand ist Ulrike Kriener, seit 1995 Mutter eines Sohnes, ebenfalls regelmäßig präsent. Sie überzeugt gleichermaßen in Komödien, wie etwa Gerhard Polts „Herr Ober“ (1991), Doris Dörries "Erleuchtung garantiert" (1999) oder Dennis Gansels Teenie-Komödie „Mädchen Mädchen“ (2000), und ernsten Rollen, wie beispielsweise „Schlaraffenland". Für Kriener, die von 1976 bis '79 die Hamburger Schauspielschule absolvierte und im Anschluss zunächst ein festes Engagement am Stadttheater Moers hatte, sind aber auch Fernsehspiele reizvoll: Für ihre Rolle in Bernd Schadewalds mehrfach preisgekröntem TV-Film „Der Hammermörder" wurde sie 1991 mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Die blonde Schauspielerin bekam außerdem 1998 den TeleStar für „Reise in die Nacht“ und 2003 den Deutschen Fernsehpreis für die beste Nebenrolle in „Männer häppchenweise“. Für ihre Darstellung der Kommissarin Lucas in der gleichnamigen Krimireihe erhielt Kriener für die Folge „Kommissarin Lucas: Vertrauen bis zuletzt“ gleich zwei Auszeichnungen: 2004 den Goldenen Gong sowie erst vor kurzem den Bayerischen Fernsehpreis 2005.

Über die Autorin Rebecca Casati

Nach ihrem Abitur machte die in Hamburg aufgewachsene Rebecca Casati ein Volontariat bei einer Fernsehzeitschrift und bereitete so ihren Weg für eine journalistische Laufbahn. 1994 fing sie beim „jetzt“-Magazin, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, als Redakteurin an, wo sie unter anderem für die Titelgeschichten verantwortlich war. In dieser Zeit wurde Casati, geboren 1971, auch für den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten nominiert. Nach einem Zwischenspiel bei dem Magazin Stern und der Frauenzeitschrift Elle schrieb sie zusammen mit Moritz von Uslar die Stilkritik-Kolumne des SZ-Magazins, die sie gemeinsam mit ihm 1999 im Heyne Verlag als Sammlung („Wie sehen Sie denn aus?“) veröffentlichte. Im gleichen Jahr erschien ihre Kurzgeschichte „Auenstraße“ in der Christian Kracht-Anthologie „Mesopotamia“. Die Branche auf sich aufmerksam machte die Journalistin, als sie für ihren Debütroman „Hey Hey Hey“, der 2001 auf dem Markt kam, unüblicherweise 150.000 Mark Vorschuss erhielt. Zurzeit schreibt Rebecca Casati, die in München lebt, für die Wochenendbeilage der Süddeutschen Zeitung „SZ am Wochenende“. Zusammen mit anderen Autoren verantwortet sie das Interview auf der letzen Seite, in dem Weltstars sich ungewöhnlichen Fragen stellen. Unter dem Titel „Wieso fragen Sie das?“ veröffentlichte sie 2004 mit Alexander Gorkow die interessantesten Interviews in einem Sammelband.

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