"Doña Margarita de las Nieves"

Die Story von "Doña Margarita de las Nieves"

Die Witwe Doña Margarita lebt alleine auf ihrem Hof auf Ibiza. Mit ihren fünfundachtzig Jahren hat sie noch nie den Schnee gesehen. Sie kennt nur die weißen Blüten der Mandelbäume in den Tälern. Als eines Morgens im Januar die Mandelblüten an ihrem Fenster zu schmelzen beginnen, wird Doña Margarita von der Vergangenheit eingeholt.

Über Sebastian Koch

Sebastian Koch, 1962 in Karlsruhe geboren und in Stuttgart aufgewachsen, ist einer der gefragtesten Charakterdarsteller Deutschlands und spielte schon in über 30 Filmen eine Hauptrolle. 1982 begann Koch, der eigentlich Musiker werden wollte, seine Schauspiel- Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seine ersten Engagements führten ihn über die städtische Bühne Ulm und das Staatstheater Darmstadt 1990 schließlich an die staatlichen Bühnen Berlins. Dort spielte er unter anderem Rollen in Schillers „Die Räuber“ und Goethes „Iphigenie“. Nach seiner ersten Fernsehrolle im Tatort-Krimi „Die Macht des Schicksals“ 1986 sah man sein Gesicht oft in Krimis oder Thrillern. Der Durchbruch gelang ihm 1997 als RAF-Terrorist Andreas Baader in dem viel gelobten Doku-Drama „Todesspiel“ von Heinrich Breloer. Das Jahr 2002 war für Koch außerordentlich erfolgreich. Sowohl für die Verkörperung des Industriellen-Sohns Richard Oetker in „Der Tanz mit dem Teufel“ als auch für die Darstellung des Schriftstellers Klaus Mann in „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ erhielt er den Grimme-Preis. Für „Die Manns“ erhielt Koch darüber hinaus auch den Bayerischen Fernsehpreis. Es folgten Rollen in weiteren TV-Produktionen wie etwa „Napoleon“ an der Seite von Gérard Depardieu. 2004 setzte sich Koch in seinen Rollen erneut mit der deutschen Geschichte auseinander. Für seine Titelrolle als Hitler-Attentäter in „Stauffenberg“ wurde er für den Grimme-Preis nominiert. Im gleichen Jahr stand der Schauspieler als NS-Architekt Speer für den Breloer-Dreiteiler „Speer und Er“ vor dem Kamera. Im Thriller „Das Leben der Anderen“ von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck, der im März 2006 in die Kinos kam, verkörperte Koch den DDR-Schriftsteller Georg Dreymann. Koch hat eine Tochter und lebt in Berlin.

Über den Autor Burkhard Driest

Burkhard Driest ist Schauspieler, Maler und Autor - berühmt wurde er jedoch durch einen Bankraub, für den er fünf Jahre ins Gefängnis wanderte. Driest studierte Rechtswissenschaften in Kiel, Berlin und Göttingen. Von 1965 bis 1970 verbrachte er seine Zeit in der Strafanstalt, nutzte die Zeit und schrieb während seines Aufenthalts den Roman „Die Verrohung des Franz Blum". Das Werk war so erfolgreich, dass Driest 1974 das Drehbuch zur Verfilmung seiner Geschichte unter der Regie von Reinhard Hauff übernahm. Außerdem spielte er neben Jürgen Prochnow in der Hauptrolle den Schläger Kuul. Drei weitere seiner Drehbücher wurden in der Folgezeit verfilmt: der TV-Film „Zündschnüre", „Paule Pauländer" sowie der Kinofilm „Endstation Freiheit", in dem Driest 1983 ebenfalls mitspielte. Zusammen mit Lucas Heller verfasste Burkhard Driest außerdem acht weitere Filmdrehbücher, darunter „Karate Kid III" von John G. Avildsen. Zu seinen weiteren Werken gehört u. a. der Kinofilm „Querele" (1981), verfilmt von Rainer Werner Fassbinder. „Annas Mutter" - hier führte Driest auch Regie -, „Kalt in Kolumbien" von Dieter Schidor sowie das Fernsehspiel „Sanfte Morde" von Bernd Schadewald sind ebenfalls Drehbuchadaptionen von Driest. Letzteres basierte auf seinem gleichnamigen Roman. Als Autor veröffentlichte er außerdem „Bluthochzeit" (1978), „Mann ohne Schatten" (1982) sowie „Halbstark in Peine" (1994). Burkhard Driest war auch für das Theater tätig: er beteiligte sich an „Andy", einem Musical für das Schauspielhaus Hamburg unter der Regie von Peter Zadek, und schrieb das Stück „Judit", das 1997 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden uraufgeführt wurde. Er spielte verschiedene Film- und Fernsehrollen, darunter z. B. in „Steiner - Das eiserne Kreuz" von Sam Peckinpah, „Stroszek" von Werner Herzog, und „I love you, Baby" von Nick Lyon. Von 1982 an lebte Burkhard Driest in Hollywood. 1991 kehrte er nach Europa zurück und lebt inzwischen auf Ibiza. Außerdem ist er Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.

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