"Kairo"

Die Story von "Kairo"

Stalking: Das vorsätzliche Verfolgen oder Belästigen einer Person. Mögliche Motive: Rache, Neid, Verehrung, Kontrolle. – Sie hat sich von ihrem Freund getrennt, er ist damit nicht einverstanden und beginnt mit dem Terror. Trotzdem will sie ihr Leben weiterführen, als ob nichts sei. Ein unmögliches Unterfangen?

Über Katja Riemann

Die bekannte Schauspielerin wurde im November 1963 in Bremen geboren. Nach dem Abitur in Bremen begann Riemann ein Tanzstudium in Hamburg, das sie nach einem Semester abbrach. Es folgte ein einjähriger Abstecher ans Westphälische Landestheater. Die Schauspielerei faszinierte sie. Von der Hamburger Schauspielschule abgelehnt, begann der künftige Star 1984 in Hannover sein Schauspielstudium. Nach nur zwei Semestern bekam Riemann die Hauptrolle im TV-Sechsteiler „Sommer in Lesmona”. Unter der Regie des von ihr verehrten Regisseurs Peter Beauvais erspielte sie sich einen Grimme-Preis. Zwei Semester später kam ein Angebot von den Kammerspielen in München, wo sie das Lieschen im „Faust” gab. Parallel dazu schloss sie ihr Schauspielstudium ab. Die Kammerspiele übernahmen Riemann, diese kündigte 1989 nach drei Jahren. Zahlreiche Fernseh- und Bühnenengagements folgten, unter anderem am Schillertheater Berlin. 1992 wirkte Riemann bei dem Hochschulfilm „Abgeschminkt!” mit. Das brachte ihr großen Erfolg beim Publikum, a er noch keine Gage. In „Ein Mann für jede Tonart” (1992), nach dem Buch von Hera Lind, hatte Katja Riemann ihre erste offizielle Kinohauptrolle. Nun war sie fast nur noch auf der Leinwand zu sehen. Filme wie „Der bewegte Mann” (1994), „Stadtgespräch” und „Nur über meine Leiche” (beide 1995) machten sie berühmt. Zudem kann sie mit zahlreichen Auszeichnungen aufwarten, wie dem Bayerischen Filmpreis, dem Bundesfilmpreis und dem Ernst-Lubitsch-Preis. Überdies gab es für den Soundtrack von „Bandits” (1996), geschrieben von den Hauptdarstellerinnen, eine goldene Schallplatte und einen weiteren Bayerischen Filmpreis. Mit „Rosenstraße” (2003) und „Agnes und seine Brüder” (2004) blieb Riemann auch weiterhin auf der Straße des Erfolgs.

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