
Dieser Profikiller liebt seinen Beruf. Zwar ist das Töten etwas lästig, doch die Vorbereitung, das Lesen der Menschen, erfüllt ihn zutiefst. Ein maßgeschneidertes Ende ist Ehrensache. Diesmal soll eine hochgiftige und seltene Schlange das Tatwerkzeug sein. Ganz einfach, ganz sicher sei dieser Plan, glaubt unser Profikiller…
Jessica Schwarz wurde am 5. Mai 1977 in Michelstadt (Odenwald) geboren. Sie begann ihre Fernsehkarriere als TV-Moderatorin beim Musiksender VIVA. Als ebenso aparte wie ausdrucksstarke Darstellerin machte Jessica Schwarz erstmals 2000 in Dominik Grafs und Michael Althens Fernsehfilm „München – Geheimnisse einer Stadt” auf sich aufmerksam. Im Jahre 2003 erhielt Jessica Schwarz den Adolf-Grimme-Preis für ihre Darstellung in „Die Freunde der Freunde”. Für ihre Rolle im Fernsehfilm „Kalter Frühling” wurde Jessica Schwarz als beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis 2004 nominiert. Für ihre Leistung als „November” im Kinofilm „Kammerflimmern” wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis 2005 als beste Darstellerin ausgezeichnet und war gleichfalls für den Deutschen Filmpreis 2005 in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle nominiert. Seitdem war Jessica Schwarz in weiteren Rollen zu sehen, u.a. in den Kinofilmen „Die wilden Hühner” und in Dominik Grafs „Der rote Kakadu”. Für den ZDF Theaterkanal spielte sie unter der Regie von Uwe Janson in der Theaterfilmproduktion „Lulu”, nach Frank Wedekinds exzessivem Schlüsselwerk. Gerade beendet wurden die Dreharbeiten zum Fernsehfilm „Irgendwann sehn wir uns wieder” unter der Regie von Dagmar Hirtz. 2006 war sie in Patrick Süskinds Bestseller „Das Parfum” unter der Regie von Tom Tykwer in den Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen.
Im Hauptberuf ist Michael Kobr, Jahrgang 1973, leidenschaftlicher Realschullehrer für Deutsch und Französisch. Doch wenn der gebürtige Kemptener, wohnhaft in Memmingen, am Abend alles erledigt hat, dirigiert ihn seine zweite große Leidenschaft an den Computer. Michael Kobr ist begeisterter Krimi-Autor – und sehr erfolgreich. Zusammen mit seinem Freund und Autorenkollegen Volker Klüpfel sorgt der 32-Jährige für Furore in der Krimi-Szene. Nach "Milchgeld” (2003) und „Erntedank” (2004) erscheint in diesem Herbst mit „Seegrund” bereits ihr dritter Allgäu-Krimi. Kobr selbst liest am liebsten französische Krimis, vor allem von Georges Simenon.
Volker Klüpfel, 1971 in Kempten geboren, hat viele Jahre in Altusried gewohnt. Hier verfiel er der Schauspielerei, wirkte bei Freilichtspielen und im Theaterkästle mit. Klüpfel, Kulturredakteur der Memminger Zeitung, studierte vor seinem Einstieg in den RedakteursberufPolitikwissenschaft, Journalistik und Geschichte in Bamberg, arbeitete als Praktikant bei einerZeitung in den USA und beim Bayerischen Rundfunk. Klüpfel mag die Bücher schwedischerKrimiautoren wie Henning Mankell. Ob der eigenen Werke war er zunächst skeptisch „ob dienicht nur die Verwandtschaft kauft”. Nachdem die beiden ersten Bücher allerdings dieBestsellerlisten erklommen haben, ist auch er restlos überzeugt von den Qualitäten deseigenen Protagonisten: Kommissar Kluftinger, ein beleibter Kemptener Kommissar mittlerenAlters, der sich grantelnd, aber ungeheuer liebenswert durch die mysteriösen Kriminalfälle
ermittelt.
Das erfolgreiche Autoren-Team kennt sich schon aus der Schule. Die Idee, Bücher zu schreiben, hatten die beiden auf einer langen Autofahrt, weil ihnen „langweilig war”.
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