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13TH STREET SHOCKING SHORT | INTERVIEW MIT GEWINNER 2019: LUKAS VON BERG

13th Street Shocking Short Gewinner 2019 Lukas von Berg hat Grund zur Freude, denn mit seinem Kurzfilm „Tod einer Fruchtfliege“ gewann er am 2. Juli 2019 nicht nur den Award sondern auch einen weiteren unbezahlbaren Preis:

Die Teilnahme am Universal Filmmasters Program in Los Angeles.

Mit 13th Street spricht er nun über seine aufregende Zeit in der Stadt in der das Filmbusiness zuhause ist und erzählt warum der 13th Street Shocking Short eine echte Chance für junge Filmemacher ist.

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Welchen Rat würdest du jungen Filmemachern geben, die beim 13th Street Shocking Short mitmachen wollen?
Ganz ehrlich: Ich hätte nie gedacht, dass wir unter die drei Finalisten kommen, geschweige denn gewinnen, da wir als erster Animationsfilm überhaupt so weit gekommen sind. Bedauerlicherweise werden aber sehr selten welche eingereicht, daher ist mein Rat: Reicht eure Animationsfilme ein!

Was war deine wertvollste Erkenntnis, die du vom Universal Filmmaster Program mitgenommen hast?
Es gab eine Botschaft, die sich an die Regisseure gerichtet hat und die sich sehr stark durch alle Meetings zog. Ich würde es mal mit "be confident, collaborative, but not an ego!" zusammenfassen.
Für mich persönlich war es sehr wertvoll, dass ich verstanden habe, wie sich Universal als Unternehmen am Markt positioniert. Neben Kino und TV wusste ich bisher nicht wie sich Universal auf dem VOD-Markt positioniert.

Was war dein absolutes Highlight unter den Erlebnissen in Los Angeles bzw. während des Universal Filmmasters Program?
Mein absolutes Highlight war der Besuch bei Dreamworks. Neben einer Tour durch das Studio hat mir der Character Animator Thomas Grummt die Dreamworks-eigene Animations-Software gezeigt. Zudem konnte ich einiges über die Strukturen bei Dreamworks erfahren. 

Zitat Lukasvon Berg

Was kann das Universal Filmmasters Program bieten, was man in Deutschland so nicht finden kann?
Die Treffen mit verschiedenen Executives und Vice Presidents von Universal, Dreamworks und Lord Miller zu denen ich sonst nie Zugang bekommen hätte, waren eine unglaubliche Chance. Abgesehen davon, dass man sich kennen lernen konnte, hatten alle Anwesenden meinen Film zuvor schon gesehen. Ohne das Universal Filmmasters Program hätten diese Leute meinen Film nicht gesehen und mit mir darüber sprechen können. Zudem hat man einen Einblick in ein Studio mit seinen sehr verschiedenen Abteilungen und Partnern bekommen, welches man ansonsten nur als Logo vor Hollywood-Produktionen kennt.

Würdest du dich wieder für den 13th Street Shocking Short bewerben?
Ja auf jeden Fall!!! Das Universal Filmmasters Program hat mich nachhaltig beeindruckt und meine Haltung als Regisseur verändert. Es lohnt sich sehr um den Award zu kämpfen, da der Preis wirklich unbezahlbar ist.

Konntest du während deiner Zeit in Los Angeles interessante Kontakte knüpfen?
Neben vielen interessanten Treffen mit Executives konnte ich auch einige sehr talentierte Nachwuchs-Regisseure durch die Global Talent Development & Inclusion kennenlernen. Tatsächlich überlege ich, mit einer weiteren Teilnehmerin ein Projekt zu initiieren.

Hier erfährst du mehr darüber wie DU beim nächsten 13th Street Shocking Short dabei sein kannst.