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Alles was ihr vor dem Start der 3. Staffel "Coroner - Fachgebiet Mord" wissen müsst

Eine junge und frisch verwitwete Gerichtsmedizinerin auf der Suche nach der Wahrheit hinter den Toten und im Kampf mit den Dämonen ihrer Vergangenheit: Die kanadische Hitserie „Coroner – Fachgebiet Mord“ hat es aus dem Stand zum erfolgreichsten kanadischen Neustart gebracht. Und auch hierzulande hat uns die Deutschlandpremiere der ersten beiden Staffeln auf 13th Street begeistert (und erwartungsvoll) zurückgelassen.
Mit dem Start der brandaktuellen dritten Staffel am 17. Juni bekommen wir endlich weitere Antworten auf buchstäblich brennende Fragen. Und noch mehr von einer der vielleicht ungewöhnlichsten und vielschichtigsten Serienfiguren im internationalen Krimigeschäft. Anlässlich der neuen Staffel wagen wir noch einmal einen kurzen Blick zurück und helfen Neueinsteigern mit den wichtigsten Ereignissen aus den ersten beiden Staffeln auf die Sprünge – Vorsicht Spoiler!
Wer sich Staffel 1 und 2 lieber selbst ansehen will, sollte jetzt nicht weiterlesen – ab dem 22. Mai gibt es die bei ausgewählten Pay-TV-Anbietern (z.B. Sky, Vodafone Giga TV, Telekom Magenta TV) nämlich komplett auf Abruf!

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„Coroner“ – Staffel 1

„Ein Leben endet, ihre Arbeit beginnt“ – das trifft auf Dr. Jenny Cooper (Serinda Swan) gleich in zweifacher Hinsicht zu. Gleich zum Auftakt der neuen kanadischen Seriensensation musste sie – durch eine schwere Panikattacke außer Gefecht gesetzt – mitansehen, wie ihr Mann ums Leben kommt. Ein Trauma, welches das Ende ihrer Tätigkeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses bedeutet und gleichzeitig den Neuanfang als Gerichtsmedizinerin in Toronto einläutet. Auch hier beginnt ihr Job immer erst dann, wenn verdächtige, unnatürliche oder plötzliche Todesfälle kriminalistisches und medizinisches Gespür erfordern. Was zur Folge hat, dass Jenny, unterstützt von Detective Donovan „Mac“ McAvoy (Roger Cross) und medizinischen Kollegen wie dem Pathologen Dr. Dwayne Allen (Lovell Adams-Gray), mit der gesamten gesellschaftlichen und sozialen Bandbreite ihrer Stadt konfrontiert wird. In nahezu jeder Episode wirft ein neuer Mordfall Schlaglichter auf brennende und oft hochaktuelle Themen. Doch es ist vor allem Jennys Vergangenheit, die dem Zuschauer in Staffel eins immer neue Rätsel aufgibt. Denn ihr pubertierender Sohn Ross, die psychologischen Folgen des Todes ihres Mannes und die neue Beziehung zum selbst unter posttraumatischem Stress leidenden Liam (Éric Bruneau) sind das eine, ihre regelmäßig wiederkehrenden Panikattacken und Visionen eines schwarzen Hundes eine ganz andere Sache. Der hat ganz offenbar etwas mit dem Tod ihrer Schwester zu tun. Und ist, wie wir im packenden Finale der ersten Staffel erfahren, nur eine Erfindung ihres demenzkranken Vaters Gordon (Nicholas Campbell), um seine Tochter zu schützen. Tatsächlich war Jenny es nämlich selbst, die ihre Schwester versehentlich zu Tode gebracht hat. Eine Erkenntnis, die für die Gerichtsmedizinerin zumindest einen kleinen Schritt auf dem Weg aus ihren traumatischen Angstzuständen bedeuten könnte.

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„Coroner“ – Staffel 2

Die freilich sind auch in Staffel zwei längst noch nicht ausgestanden. Zwar lebt Jenny mittlerweile sogar mit Liam zusammen, aber ein verheerender Wohnungsbrand in Verbindung mit einem plötzlichen Kindstod setzt den Ton für einen atemberaubenden Storybogen. Denn nicht nur ihre Angststörung erhält durch die Ereignisse neue Nahrung, auch in Auseinandersetzung mit aufregenden neuen Mordfällen muss Dr. Jenny Cooper immer wieder dem Tod ins Auge blicken, um den Opfern ihre letzten Geheimnisse zu entlocken.
Hinzu kommen die persönlichen Belastungen rund um einen erwachsen werdenden Sohn und einen Vater, dessen Demenz zunehmend fortschreitet. Am Ende einer atemberaubenden Season geraten ausgerechnet die Ereignisse des Staffelauftakts wieder in den Fokus. Denn die Täterin und ihre tragische Geschichte werfen dunkle Schatten auch auf Jennys Leben und Karriere, was schließlich sogar deren eigenes Ende bedeuten könnte. Zwar gelingt es ihr, sich in letzter Sekunde selbst vor der Täterin zu retten und diese zu fassen, aber ihre eigene Beziehung bleibt (vorerst) auf der Strecke. Denn nicht nur Liams PTBS-Syndrom bedarf dringender Behandlung, auch Jenny muss sich ihrer Angststörung und den damit verbundenen Folgen stellen. Und das wollen beide getrennt voneinander tun…

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