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Eine Sache noch… 7 Dinge, die Columbo wirklich unverwechselbar (und unvergesslich) machen!

Gibt es einen Ermittler, der legendärer ist als er? In den rund 35 Jahren von 1968 bis 2003 hat Peter Falk als „Columbo“ die Fernseh- und Krimilandschaft geprägt wie kaum ein Kriminaler vor oder nach ihm. Was nicht nur an den zehn Serienstaffeln und unzähligen Spielfilmen liegt oder an seinen teils legendären Fällen, sondern vor allem an der Figur selbst. Die mit all ihren Schrullen, ihren Eigenheiten und mit ihrer Brillanz Fernsehgeschichte geschrieben hat. Ganz zu schweigen vom Trenchcoat oder dem bei Verbrechern gefürchteten Ausspruch: „Eine Sache noch…“. 

N E W S Columbo3

Ab dem 05. Oktober kann man sich wieder von seiner Genialität überzeugen, wenn 13th Street mit den spielfilmlangen Fällen seiner Rückkehr in den 90er Jahren für unverwechselbare Krimiunterhaltung sucht. Wir haben für Euch die sieben Dinge, die Columbo so einzigartig machen.

 

COLUMBOS FRAU

Oft wird sie erwähnt, nie ist sie in Erscheinung getreten. Die Frau des findigen Inspektors blieb Fernsehzuschauern immer ein Rätsel. Tatsächlich gab es sogar Theorien darüber, dass sie gar nicht existiere und lediglich eine weitere Strategie seinerseits war, um Verdächtigen Geständnisse zu entlocken. Tatsächlich gibt es – neben der Episode „Ruhe sanft, Mrs. Columbo“ genug Augenzeugenberichte in der Serie, die ihre Existenz bestätigen. Gesehen haben wir sie nie. Dafür aber die „echte“ Mrs. Columbo alias Peter Falks Ehefrau Shera Danese, die insgesamt sechsmal als Darstellerin in der Serie aktiv war. Jeweils in einer anderen Rolle.

 

COLUMBOS HUND 

Peter Falk hat die Rolle des Columbo mit der eines Hundes verglichen, der nicht von seinem Opfer ablässt. Kein Wunder also, dass man dem Inspektor statt eines menschlichen Partners ab Season zwei einen Basset zur Seite gestellt hat. Der übrigens, anders als sein Herrchen, sogar einen (Vor-) Namen hat: Das Tier hörte auf den sehr einprägsamen Namen „Hund“ und musste – nachdem das Originaltier während der zehnjährigen Pause verstorben war - durch ein jüngeres Tier ersetzt werden. Dass dann – Fun Fact – per Make-Up auf älter getrimmt wurde.

 

COLUMBOS TRENCHCOAT

Eines seiner absoluten Markenzeichen war mit Sicherheit Columbos etwas heruntergekommener Regenmantel. Der übrigens nicht die erste Wahl seiner Ausstatter gewesen ist. Peter Falk aber befand die ursprünglich für ihn vorgesehene Garderobe als absolut unpassend und hat sich in seinem privaten Kleiderschrank umgesehen. Hier hing er: Der Trenchcoat, den er sich unlängst zum Schutz vor einem Regenschauer für nur 15 Dollar selbst gekauft hatte und der nun zu seinem absoluten Markenzeichen werden sollte.

 

COLUMBOS ZIGARRE

Heutzutage würde man aus Gründen der politischen Korrektheit wahrscheinlich auf sie verzichten, vor über 50 Jahren kauten aber nicht nur Leinwandikonen wie Clint Eastwood, sondern auch kleine Inspektoren wie Columbo an einem Zigarrenstummel. Auch die Zigarre ist eine Art persönliches und von Peter Falk auf seine Figur übertragenes Element. Dabei bevorzugte der leidenschaftliche Raucher selbst die Zigarette als klassischen Glimmstängel.

 

COLUMBOS AUTOS

Regenmantel, Zigarre, Hund (und unsichtbare Frau). Was fehlt? Richtig: Ein Auto, das sich ungefähr im gleichen Zustand befindet, wie sein Mantel, seine Zigarren und sein zerknautschtes Gesicht. Es handelt sich um ein 1959er Peugeot 403 Cabriolet, von dem im besagten Jahr übrigens nur rund 500 Stück vom Fließband liefen. Wohl mit ein Grund dafür, dass es in den ersten rund zehn Jahren nie ausgetauscht wurde (gleichwohl ohne auch nur einmal den Geist aufgegeben zu haben). Für Columbos Rückkehr in den 1990er Jahren musste folglich ein Ersatz gefunden werden.

 

COLUMBOS ESSGEWOHNHEITEN

Erst mal ein gemütliches Frühstück, bevor der Tatort inspiziert wird? Nicht mit Columbo. Der muss zu oft unchristlichen Zeiten erscheinen und nimmt sich Ei und Salzstreuer einfach mit. Allerdings muss er dann zusehen, wie er die Reste entsorgt. Immerhin in einem bleibt er sich treu: dem Chili mit Crackern, das er als Stammgast von „Barney’s Beanery“ gerne zu sich nimmt.

 

COLUMBOS (VERMEINTLICHE) VERGESSLICHKEIT

Eines darf bei all dem nicht vergessen werden: Die angebliche Vergesslichkeit des Inspektors. Sein „One more thing…“, das er oft schon im Hinausgehen den Verdächtigen entgegenwirft, ist zu Columbos vielleicht größtem Markenzeichen geworden. Gepaart mit der „Angewohnheit“, ab und an auch den ein oder anderen persönlichen Gegenstand am Tatort oder beim Verdächtigen zu vergessen, um ihn im Anschluss holen zu können. Fast tragisch ist es deshalb, dass Peter Falk kurz vor seinem Tod 2011 ausgerechnet an Demenz erkranken musste.

 

Nur eines macht „Columbo“ noch einzigartiger als seine Markenzeichen. Und das ist sein Darsteller Peter Falk. Und wir können es gar nicht erwarten, sein „Eine Sache noch…“ bei 13th Street endlich wieder zu hören (und zu sehen) zu bekommen. Dann, wenn ab Anfang Oktober die zerknautschte TV-Legende endlich auf den Bildschirm zurückkehrt…

 

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