News | 2 Monate

Happy Birthday, Schweinebacke! – Fünf Facts zum ultimativen Film-Stunt mit Bruce Willis

Rentenalter? Von wegen! Am 19. März wird Bruce Willis 65 Jahre alt. Und kann auf eine Karriere zurückblicken, die zu den außergewöhnlichsten der letzten 40 Jahre gehört.

News Website Bruce

Sei es sein legendärer TV-Einstand mit „Das Model und der Schnüffler“ an der Seite von Cybill Shepherd, als unkaputtbarer Cop John McClane in mittlerweile fünf „Stirb Langsam“-Filmen oder als aufopferungsvoller Weltenretter in „Armageddon“, langjähriger (Ex-) Gatte von Hollywood-Ikone Demi Moore und Vater von insgesamt fünf Töchtern: Außer in den zwei gleichnamigen Actionkomödien hat Bruce Willis „Keine halben Sachen“ gemacht. Und sich unter der Regie von Ikonen wie Quentin Tarantino („Pulp Fiction“), Terry Gilliam („12 Monkeys“), Luc Besson („Das fünfte Element“), M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“), Robert Rodriguez („Sin City“) und Rian Johnson („Looper“) in einigen der größten Kultfilme aller Zeiten regelmäßig neu erfinden dürfen. Eine über 100 Filme und Serien umspannende Karriere wie diese will natürlich gefeiert werden. Nicht nur mit einem außergewöhnlichen Film-Stunt, in dessen Kontext 13th Street am 19.03. fünf Filme des gebürtigen Deutschen in Marathon-Ausstrahlung zeigt, sondern auch mit fünf Fakten aus seinem Leben, die ihr so vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hattet.

 

SPEAK HARD

Bis zum Alter von neun Jahren litt Bruce Willis, der erst als Zweijähriger mit seinen Eltern von Deutschland in die USA zog, unter schwerem Stottern. Überwunden hat er das Problem durch einen Zufall: Als er für eine Rolle in einem Schulstück vorsprach, bemerkte er, dass das Stottern auf der Bühne komplett verschwunden war – und wieder zurückkehrte, sobald er sie wieder verlassen hatte. Laut Willis „ein Wunder“, das er weiter untersuchen wollte, gipfelnd in einer der größten Schauspielkarrieren unserer Tage.

 

HEAR HARD

Nachdem er als Schnüffler an der Seite von Cybill Shepherd zum TV-Star geworden war, folgten ein „Blind Date“ mit Kim Basinger und schließlich seine vielleicht ikonischste Rolle als John McClane in John McTiernans Action-Klassiker „Stirb Langsam“. Das Problem: Sein Regisseur wollte, dass es in seinem Film so richtig knallte und pochte auf den Einsatz von Schreckschusspatronen. Das führte dazu, dass Bruce Willis in der legendären Szene, in der er unter einem Tisch auf einen der Terroristen feuert, einen schweren dauerhaften Hörschaden erlitt. Auf dem linken Ohr büßte er so rund zwei Drittel seines Hörvermögens ein.

 

PLAY HARD

Das können wirklich nur die wenigsten Action-Stars von sich behaupten: Aber Bruce Willis hat sogar sein eigenes Videospiel. Nach seinem Erfolg als Weltenretter in „Armageddon“ sollte er als Sidekick der Hauptfigur in einem Playstation-Spiel auftauchen, schließlich aber drehte sich „Apocalypse“ nur noch um ihn. Nicht nur die Hauptfigur wurde dem Aussehen Bruce Willis‘ nachempfunden, er stellte auch seine Stimme für die klassischen One-Liner zur Verfügung.

Brue Willis 2

 

SING HARD

Schauspieler, Ehemann, Vater, Computerspielheld und sogar Ersatzmoderator für David Letterman. Was fehlt da noch? Richtig: Eine Karriere als Sänger. Bereits Ende der Achtziger Jahre nahm Willis den heute sehr viel populäreren Trend singender Hollywood-Stars vorweg und veröffentlichte zwei Alben, die gar nicht mal so schlecht waren. „The Return of Bruno“ (1987) und „If It Don’t Kill You, It Just Makes You Stronger“ (1989) erschienen beide auf dem legendären Motown-Label, Unterstützung erhielt Willis u. a. von den Temptations und den Pointer Sisters. Der Lohn: Eine Nummer fünf in den Charts mit dem Soul-Cover zu „Respect Yourself“.

Brue Willis 1 02

 

MISS HARD

Während Bruce Willis den „Stirb Langsam“-Part erst erhalten hat, nachdem Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone abgesagt hatten und er seine legendäre Rolle als Kinderpsychologe in „The Sixth Sense“ nur deshalb übernehmen musste, weil er ein vorangegangenes Disney-Projekt unvermittelt gegen die Wand gefahren hatte, waren andere seiner Entscheidungen nicht ganz so glücklich: So hat er eine Rolle an der Seite seiner Ex-Frau Demi Moore abgelehnt, weshalb jene an einen gewissen Patrick Swayze gegangen ist. Der zugehörige Film, „Ghost“, wurde zum Welthit. Ebenfalls abgelehnt hat er den Part des Terry Benedict in Steven Soderberghs Gauner-Klassiker „Ocean‘s Eleven“. Die Rolle ging schließlich an Andy Garcia.

Mindestens ebenso abwechslungsreich und aufregend wie sein bisheriges Leben ist das Filmpaket, das 13th Street Euch zum 65. Geburtstag von Bruce Willis am 19.03. geschnürt hat. Ob im packenden Entführungs-Thriller „First Kill“ an der Seite von Hayden Christensen („Star Wars“), als General im Terror-Actioner „Ausnahmezustand“ (neben Denzel Washington), mit Dwayne Johnson in der Spielzeug-Franchise „G.I. Joe – Die Abrechnung“ oder in der Hauptrolle der beiden Comicverfilmungen „R.E.D.“ (mit u. a. Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren): Bruce Willis erweist sich auch noch „Retired“ als „Extremely Dangerous“. Oder – wie es der deutsche Untertitel verspricht: Er ist „Älter, Härter, Besser“. Übrigens zeigt 13th Street alle fünf Filme im Zweikanalton!