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Jason Priestley in Serie(n)

Als Brandon Walsh in der US-Kultserie „Beverly Hills 90210“ (1990 – 2000) hat Jason Priestley eine ganze Generation begeistert. Aber das ist beinahe 20 Jahre her.

Wenn jetzt im Vorfeld des neuen Serienhits „Private Eyes“ über den kanadischen Charmebolzen in der Hauptrolle berichtet wird, dann meistens immer noch als Beau aus der ehemaligen Teenieserie – ganz ähnlich, wie das auch bei seinen ehemaligen Kollegen Luke Perry („Riverdale“) und Iain Ziering („Sharknado“) der Fall ist. Dabei war Priestley in der Zwischenzeit – vor allem in Sachen Serien – keineswegs untätig. Zur baldigen Deutschlandpremiere von „Private Eyes“ auf 13th Street blicken wir noch einmal zurück.

Tru Calling (2003 – 2004)

Gute drei Jahre nach dem Ende von „Beverly Hills“ war Priestley in einem Bruch mit seinem bisherigen Rollenbild als (vermeintlich) böser Gegenspieler von Eliza Dushku in „Tru Calling“ zu sehen. In der kurzlebigen Mysteryserie verfügt er über die gleiche Gabe wie Hauptfigur Tru: Er kann den Todestag jüngst Verstorbener noch einmal nacherleben. Anders als sie hat er allerdings nicht vor, die Opfer vor ihrem Schicksal zu bewahren.

Love Monkey (2006)

Nachdem Anfang 2006 nur drei Episoden der Serie rund um einen idealistischen Plattenproduzenten ausgestrahlt wurden, zog CBS (trotz immerhin gut 6 Millionen Zuschauer) den Stecker. Der Musiksender VH1 nahm sich der Serie an und strahlte die insgesamt acht Folgen schließlich aus. Priestley ist hier als Freund und Schwager von Hauptfigur Tom zu sehen.

Haven (2010 – 2015)

Nach einer etwas umfangreicheren Gastrolle in „Medium“ (2007) war er in der Rolle des Chris Brody in der Stephen King-Adaption „Haven“ zu sehen, die bis 2015 auf SyFy ausgestrahlt wurde. Auch hier war seine Rolle von überschaubarer Dauer. Seine Figur war in den Staffeln 2 und 5 der Mysteryserie zu sehen.

Call Me Fitz (2010 – 2013)

Mit „Call Me Fitz“ konnte Priestley wieder eine Hauptrolle ergattern:  Die des skrupellosen Gebrauchtwarenhändlers Fitz, der nach einer tragisch verlaufenen Probefahrt sein Leben zu ändern versucht – mit seinem Kollegen Larry als personifiziertes gutes Gewissen. Insgesamt vier Staffeln der kanadischen Comedyserie sind produziert worden.

Raising Expectations (2016)

Mit „Raising Expectations“ enterte Priestley abermals Sitcom-Terrain: Diesmal in der Rolle eines perfektionistischen Familienvaters, der zusammen mit seiner Frau (Ex-Teeniestar Molly Ringwald) über fünf Teenage-Kinder wacht, von denen eines den hohen Erwartungen der Eltern nie gerecht werden kann.

Bonus: Bianca Zauberkind (2015 – 2017)

Nicht zu sehen, sehr wohl aber zu hören ist Jason Priestley in der amerikanisch-kanadischen Kinderserie „Bianca Zauberkind“ in der ein junges Mädchen alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen lassen kann. Priestley spricht in der englischen Originalfassung den Vater der Kleinen.

 

Jetzt ist Priestley als ehemaliger Eishockeyspieler mit detektivischen Ambitionen endlich in seinem neuen Serienzuhause angedockt: „Private Eyes“ wurde in seiner Heimat bereits zum vollen Erfolg, der schon vor Ausstrahlung der zweiten in eine dritte Staffel verlängert worden ist. Ab dem 16. Juli ist die Hitserie als Deutschlandpremiere auf 13th Street zu sehen.

 


Tags: Jason Priestley   Private Eyes  


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