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Morgan Freeman - Denn zum Schauspielen ist er da

Viele halten ihn für einen der besten noch lebenden Schauspieler überhaupt, seine beneidenswert autoritäre Stimme ist zumindest Freunden von Originalfassungen auch aus etlichen Dokumentarfilmen ein Begriff: Morgan Freeman. Am 1. Juni feiert der fünffach oscarnominierte (und einmal ausgezeichnete) Hollywoodstar bereits seinen 84. Geburtstag. Grund genug für 13th Street, ihn im Rahmen des Killer Kinos gleich zweimal in seiner Paraderolle als Alex Cross in den packenden Verfilmungen der Bestseller von James Patterson zu zeigen. Am 09.06. ist hier „Im Netz der Spinne“ zu sehen, eine Woche später folgt mit „…Denn zum Küssen sind sie da“ sein ursprünglich erster Einsatz als Kriminalpsychologe. Und auch wir gratulieren Hollywoods mächtigster Stimme auf unsere ganz eigene Weise. Und stellen euch sechs Bereiche vor, die Morgan Freeman auf seinem Weg an die Hollywoodspitze geprägt (und manchmal auch abgelenkt) haben.

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Morgan Freeman und der Knast
Vielen Filmfans ist er vor allem als Red in der Stephen King-Verfilmung „Die Verurteilten“ (1994) ein Begriff. Aber das war längst nicht die erste Begegnung von Morgan Freeman mit den Gittern, die der Knast bedeutet. Bereits in der High School hat er einer Mitschülerin den Stuhl weggezogen, woraufhin er (ausgerechnet) mit der Teilnahme am Schultheater „bestraft“ wurde. Während seiner Zeit in der Air Force ging es aus Solidarität mit einem Kollegen nach einem nicht genehmigten Ausflug tatsächlich für vier Tage hinter Gitter. Und eine seiner ersten Nebenrollen (in „Brubaker“ mit Robert Redford) hat ihn tatsächlich mit echten Schwerverbrechern konfrontiert. Man könnte also fast sagen, dass ihn sein Weg unweigerlich zu „Die Verurteilten“ geführt hat. Fun Fact: Die Szene, in der Freeman im Gespräch mit Tim Robbins den Baseball wirft, wurde über neun Stunden gedreht. Was zur Folge hatte, dass der Darsteller am nächsten Tag seinen „Baseball-Arm“ in einer Schlinge tragen musste.

Morgan Freeman und die Oscars
Schon früh in seiner Karriere begann Morgan Freeman Oscar-Luft zu schnuppern. Bereits seine erste größere Rolle als Zuhälter Fast Black in „Glitzernder Asphalt“ (1987) brachte ihm 1988 seine erste Oscar-Nominierung ein. Die zweite folgte nur zwei Jahre später für seine Hauptrolle in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989). Nummer drei gab es 1995 für „Die Verurteilten“, 2005 klappte es schließlich mit seiner ersten Auszeichnung. Für seinen Part in Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“ erhielt er die begehrte Statuette als Bester Nebendarsteller. Seine bislang letzte Nominierung gab es 2010, abermals unter Clint Eastwood, für „Invictus – Unbezwungen“ (in dem er als Nelson Mandela ebenfalls einen berühmten Ex-Häftling spielen durfte).

Morgan Freeman und das Gesetz der Reihe
Einmal Freeman, immer Freeman? Nicht nur Regisseur Clint Eastwood verließ sich gleich mehrmals auf die darstellerischen Fähigkeiten von Morgan Freeman, der Schauspieler war auch in gleich zwei Stephen King-Verfilmungen („Die Verurteilten“, „Dreamcatcher“) zu sehen. Darüber hinaus war er schon zweimal als Der liebe Gott im Einsatz (für „Bruce Allmächtig“ und „Evan Allmächtig“), in Christopher Nolans „Dark Knight“-Trilogie war er sogar dreimal als Batmans Unterstützer Lucius Fox zu sehen. Immerhin zweimal gab er den Alex Cross in den nun bei 13th Street zur Ausstrahlung kommenden Thriller-Highlights „…Denn zum Küssen sind sie da“ und „Im Netz der Spinne“.

Morgan Freeman und die Stimme
Wegen seiner einzigartigen Stimme wird Freeman gerne als Erzähler – unter anderem für Dokumentationen – gebucht. Den Text als Sprecher für die phänomenal erfolgreiche „Reise der Pinguine“ sprach er an nur einem Tag ein und sogar Steven Spielberg buchte ihn als Erzähler für seinen „Krieg der Welten“ (2005). Trotzdem hat es bis zu seinem ersten „Auftritt“ als Trickfilm-Stimme noch etwas länger gedauert. Erst 2014 lieh er für „The LEGO Movie“ einer Trickfilmfigur seine mächtige Stimme.

Morgan Freeman und die Bienen
Und wenn er mal nicht für die Regie-Elite Hollywoods da ist? Dann kümmert sich der auch umweltpolitisch sehr aktive Schauspieler um seine Bienen. Als er 2014 vom Untergang der Bienenvölker hörte und davon, wie dramatisch die Folgen für das gesamte Ökosystem sind, hat er seine 124 Acker große Ranch in Mississippi kurzerhand umgewidmet und zum Zufluchtsort für Bienen gemacht.

Morgan Freeman und der Blues
Wohl kaum eine Musikrichtung passt besser zu Morgan Freeman und seiner oft seelenvollen Rollenauswahl als der Blues. Deswegen wundert es auch nicht, dass er vor mittlerweile 20 Jahren mit zwei Freunden einen Blues Club eröffnet hat. Der hört auf den Namen Ground Zero und steht in Clarksdale Mississippi, wo tatsächlich auch die historischen Wurzeln der Bluesmusik liegen sollen.

Ob als Gott, als Häftling oder – wie im echten Leben – als Bienenzüchter: Morgan Freeman macht immer eine gute Figur (und Stimme). Und das hoffentlich noch viele Jahre. Zu seinem unglaublichen 84. Geburtstag wünschen wir ihm und uns deshalb vor allem eines: Gesundheit. Und ein packendes KILLER KINO, das uns am 09.06. um 21:00 Uhr mit „Im Netz der Spinne“ und am 16.06. um 21:00 Uhr mit „…Denn zum Küssen sind sie da“ auf 13th Street in seinen Bann zieht.