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Organized Crime: Darum ist die neue Hitserie mit Christopher Meloni ein Riesenschritt für das „Law & Order“-Universe

Für mittlerweile über 30 Jahre hat sich das Krimi-Universum von Serienschöpfer Dick Wolf an den klassischen Serienstrukturen orientiert, mit denen viele von uns groß geworden sind: Ein festes Ermittlerteam hat es in jeder Episode mit einem neuen „Fall der Woche“ zu tun bekommen, dessen Auswirkungen über das Episodenende hinaus nur selten zu spüren waren. Das war beim 1990 gestarteten Original „Law & Order“ so und hat sich auch bei seinen Serienablegern kaum verändert. Bis jetzt. Denn mit der Rückkehr von „Special Victims Unit“-Veteran Christopher Meloni zum NYPD ist für die Serienmacher ganz offenbar die Zeit für ein paar grundsätzliche Veränderungen gekommen. Statt bei seiner alten Einheit landet Elliot Stabler nämlich beim Organized Crime Control Bureau. Für das er es ab dem 8. September nicht nur mit dem organisierten Verbrechen aufnimmt, sondern auch mit den Mördern seiner Frau. 13th Street zeigt „Law & Order: Organized Crime“ immer mittwochs als Deutschlandpremiere. Und legt zum Start die einleitende SVU-Crossover-Episode obendrauf. Mit dem US-Branchenblatt Entertainment Weekly hat Produzentin Ilene Chaiken über die Weiterentwicklung des „Law & Order“ Universums gesprochen.

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Nach über zehn Jahren Abwesenheit ist die Rückkehr von Elliot Stabler mit einer persönlichen Tragödie verbunden, die den Grundstein für das weitere Handlungsgerüst legt. Er nimmt es zusätzlich mit dem organisierten Verbrechen auf. Und das hat zwangsläufig Folgen für die Serienstruktur.

“Es geht also nicht mehr nur um den klassischen Fall der Woche. Weil das organisierte Verbrechen so einfach nicht arbeitet.“

Die Produzentin verspricht, dass sich die Fans schnell zuhause fühlen dürften:
„Wir sind immer noch als Teil des Franchise erkennbar. Und die Fans bekommen alles, was sie sich davon erwarten.“

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Und mehr! Denn „Organized Crime“ ist ganz auf die persönliche Geschichte von Rückkehrer Stabler zugeschnitten. Auf seine Vorgeschichte, seine Familie und auf die persönlichen Dämonen, die ihn begleiten. Seit er der „Special Victims Unit“ den Rücken gekehrt hat, hat sich nämlich nicht nur New York, sondern auch die Polizeiarbeit dramatisch verändert. Als Teil einer Eliteeinheit gegen das organisierte Verbrechen muss er sich dabei nicht nur mit neuen Strukturen auseinandersetzen, sondern auch mit mächtigen Gegnern. Und mit den Geistern der Vergangenheit, die ihn nicht loszulassen scheinen.

Ein Glück, dass ihm dabei zeitweise alte Bekannte wie Olivia Benson (Mariska Hargitay) zur Seite stehen. Und „Law & Order: SVU“-Fans der ersten Stunde, die sich zusammen mit Hauptfigur Elliot Stabler ein Stück weit in Richtung Zukunft seriellen Erzählens weiterentwickeln dürfen. Die Sache hat nur einen Haken: Cliffhanger und abgekaute Fingernägel. Ein Glück, dass eine zweite längere Staffel bereits in Produktion ist.

13th Street zeigt „Law & Order: Organized Crime“ ab 08.09.2021 immer mittwochs als Deutschlandpremiere. Unmittelbar vor dem Start der Serie ist eine Crossover-Episode aus „Law & Order: Special Victims Unit“ Staffel 22 zu sehen, mit der die Handlung um Elliot Stablers Rückkehr beginnt.