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Unvergessen: 5 Amnesieklassiker mit „Trauma“-Potenzial

Totaler oder partieller Gedächtnisverlust: Für den oder die Betroffenen eine mittlere Katastrophe, für den Fan aufregender Krimi-Highlights oft genau das richtige Mittel, um eine Geschichte in unerwartete Richtungen zu lenken und die Spannung bis ins schier Unerträgliche hochzuschrauben.

N E W S2 T R A U M A

Auch der Held der neuesten 13th Street-Eigenproduktion Trauma – Der Fall Adam Belmont leidet nach einem Anschlag auf sein Leben unter unerklärlichen Gedächtnislücken. Was die Jagd nach einem Serienkiller, auf der er sich befindet, nicht unbedingt leichter und eine grausige Entdeckung in seinem Keller um so schrecklicher werden lässt. Freilich ist der Polizist nicht der erste Held der Film- und Seriengeschichte, der unter Gedächtnislücken leidet. Weshalb wir Euch zur Vorbereitung auf die Deutschlandpremiere von „Trauma - Der Fall Adam Belmont“ ab dem 07. Oktober fünf der wichtigsten Amnesie-Thriller in Erinnerung rufen wollen.

„Memento“ (USA, 2000)

Darum geht’s: Kaum ein Film, der sich mit Gedächtnisverlust beschäftigt, ist legendärer als das hirnverspulende Gedankenspiel von „Tenet“-Regisseur Christopher Nolan. Hier leidet Hauptfigur Leonard (Guy Pearce) unter anterograder Amnesie, was bedeutet, dass er keine Erinnerungen mehr abspeichern kann. Rückwärts und anhand der Fotos, die Leonard schießt, arbeitet sich „Memento“ zum Beginn der Geschichte vor. Bis wir am Ende den schockierenden Anfang erleben dürfen.

N2.1

„Die Bourne-Identität“ (USA 2002)

Darum geht’s: Hollywoodstar Matt Damon wird hier als bewusstloser Mann aus dem Mittelmeer gefischt, in seinem Rücken zwei Kugeln, in seinem Kopf fast absolute Leere. Auch er hat im Agentenklassiker nach Robert Ludlum sein Gedächtnis verloren und begibt sich auf die actionreiche Suche nach seiner Identität. Kleiner Spoiler: Natürlich hat sein Schicksal etwas mit der CIA zu tun und natürlich erfährt er auch bald seinen Namen: Jason Bourne. Das ändert nichts an seinem schier ausweglosen Kampf gegen das Vergessen, den er in etlichen Teilen (zuletzt in „Jason Bourne“ von 2016) weiter ausfechten durfte.

N2.2

„Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“ (USA 2014)

Darum geht’s: In der Bestsellerverfilmung geht es Nicole Kidman gar nicht so viel anders als dem „Memento“-Antihelden: Sie erwacht jeden Morgen aufs Neue in einem ihr unbekannten Bett an der Seite eines ihr unbekannten Mannes. Was ganz offenbar daran liegt, dass sie seit ihrem 25. Lebensjahr unter einer besonderen Form der Amnesie leidet. Zwar kann sie die Ereignisse eines Tages abspeichern, über Nacht aber gehen alle neuen Erinnerungen wieder verloren. Ein „Trauma“, das sie mit einem Videotagebuch zu beheben versucht. Wodurch sie sich unwissentlich in Lebensgefahr begibt…

N2.3

„Absentia“ (USA, seit 2017)

Darum geht’s: FBI-Agentin Emily Byrne (Stana Katic) ist 13th Street-Zuschauern längst keine Unbekannte mehr. Auch sie war in Staffel 1 der Hitserie auf der Jagd nach einem Serienmörder und wurde nach ihrem mysteriösen Verschwinden sechs Jahre lang für tot gehalten. Nach ihrer unerwarteten Befreiung hat auch sie das Gedächtnis (und ihre Familie) verloren. Was die Ermittlungen für die FBI-Agentin zwar schwierig, aber – siehe die bislang angedrehten Staffeln 2 und 3 - nicht unmöglich werden lässt. Hochspannend sind sie allemal!

N2.4

„The Rook“ (UK, 2019)

Darum geht’s: Sowohl Buchvorlage als auch Serie dürfen hierzulande noch als Geheimtipp gelten. Dabei hat es „The Rook“ wirklich in sich. Auch Hauptfigur Myfanwy Thomas erwacht hier ohne jede Erinnerung an ihr früheres Leben, dafür inmitten von Toten. Dank zuvor an sich selbst geschickter Nachrichten weiß sie immerhin so viel: Als Mitglied eines englischen Geheimdienstes, der Leute mit übersinnlichen Fähigkeiten rekrutiert (und jagt), verfügt sie nicht nur über außergewöhnliche Fähigkeiten, sie schwebt auch in Lebensgefahr. Und der Zuschauer darf sich auf eine wilde Mischung aus „Bourne“ und „Artemis Fowl“ freuen.

 

N2.5

Haben wir was vergessen? Mit Sicherheit. Denn der Gedächtnisverlust ist als Plot-Device fast ebenso alt, wie das Thriller-Genre selbst. Dass es trotzdem stets aufs Neue gelingt, liegt daran, dass Serien-Highlights wie die französische 13th Street-Produktion „Trauma - Der Fall Adam Belmont“ dem Spiel mit den Gedächtnislücken aufregende neue Impulse verleihen.

Nachzuerleben ab dem 7. Oktober ab 20:13 Uhr, wenn „Trauma - Der Fall Adam Belmont“ als Deutschlandpremiere in Doppelepisoden bei 13th Street auf Sendung geht.

Also nicht vergessen, den Termin rot in Eurem Kalender anzustreichen…